Aktivitäten der „Sicherheitspartnerschaft im Städtebau in Niedersachsen“

„Sicher zuhause, sicher unterwegs“

Jahrestagung der Sicherheitspartnerschaft im Städtebau 2017

Rollup zur Jahrestagung der Sicherheitspartnerschaft im Städtebau 2017

Zur Jahrestagung der SiPa kamen am 28. September 2017 Expertinnen und Experten aus dem ganzen Bundesgebiet in der Investi­tions- und Förderbank Niedersachsen (NBank) zusammen, um sich über Fragen des sicheren Wohnens und der sicheren Mobilität auszutauschen.

NBank-Vorstand Michael Kiesewetter und die Niedersächsiche Justizministerin Antje Niewisch-Lennartz eröffneten die Veranstaltung und begrüßten die Partner der SiPa sowie die zahlreichen Gäste aus Politik, Verwaltung, Sicherheitsbehörden und Wirtschaft. In ihrem Grußwort betonte die Ministerin die Relevanz von Präventionsmaßnahmen für das Sicherheitsgefühl der Bürgerinnen und Bürger.

Dr. Holger Floeting vom Deutschen Institut für Urbanistik (difu) in Berlin hielt den Hauptvortrag zum Thema „Sicherheit als Standortfaktor in Städten und Gemeinden“.

Anschließend präsentierte Gerald Muß, Deutsches Forum für Kriminalprävention (DfK) in Bonn, einen Sachstandsbericht über die Weiterentwicklung der KfW-Förderprogramme zum Einbruchschutz.

Zur Sicherheit in öffentlichen Verkehrsmitteln und im Haltestellen-Umfeld referierten Heike Rau vom VBB Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg GmbH, Andreas Eberhard, üstra Hannoversche Verkehrsbetriebe AG und Dirk Carstensen vom Hamburger Verkehrsverbund GmbH.

Hier finden Sie das Veranstaltungsprogramm

Cost Action - Crime Prevention through Urban Design and Planning

VertreterInnen aus 20 europäischen Ländern besuchen in Hannover auditierte Projekte der Sicherheitspartnerschaft im Städtebau

Vom 18.-20. April 2016 tagten Mitglieder des europäischen Wissenschaftsnetzwerks COST (European Cooperation in Science and Technology) im Niedersächsischen Justizministerium. Fachleute der Architektur, Stadtplanung und Stadtforschung aus 20 Ländern tauschten sich zu der Frage aus, wie Sicherheit in der Stadt durch das Zusammenspiel von städtebaulicher Gestaltung, wohnungswirtschaftlicher Organisation und begleitender sozialer Arbeit hergestellt werden kann.

Nach Fallstudien in Mailand, Barcelona, Lodz, Budapest, Göteborg und Lyon kamen am 19. April 2016 im Mosaiksaal des Rathauses der Landeshauptstadt Hannover Vertreterinnen und Vertreter der Sicherheitspartnerschaft im Städtebau (SiPa) in Niedersachsen und des Deutsch-Europäischen Forums für Urbane Sicherheit (DEFUS) zusammen, um den europäischen Delegierten Instrumente, Aktivitäten und auditierte Projekte aus Deutschland zum Thema Sicherheit im Städtebau vorzustellen.

Im Rahmen einer begleiteten Exkursion konnten die Veranstaltungsteilnehmerinnen und -teilnehmer am Nachmittag das Gilde-Carré und den Herrenhäuser Markt als Best-Practice-Beispiele kennenlernen. Beide Objekte wurden durch die Sicherheitspartnerschaft im Städtebau mit dem Niedersächsischen Qualitätssiegel für sicheres Wohnen ausgezeichnet.

Hier finden Sie das Veranstaltungsprogramm und die Fachvorträge

  • Veranstaltungsprogramm Cost Action (deutsch/englisch)
  • Prof. Dr. Schubert
    German Case Study: Interdisciplinary Planning for New Developments and Constructions in Lower Saxony
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  • Dr. Anke Schröder
    Neue Planungskultur in der städtebaulichen Prävention - die erste Generation: Das Beispiel des Gilde Carré in Hannover
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  • Karin Kellner
    Die zweite Generation: Das Beispiel des Forums Herrenhäuser Markt
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  • Carsten Hettwer
    Die dritte Generation: Das Beispiel der Bauleitplanung für das Quartier „Eichenpark“ in Langenhagen
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  • Janina Hentschel
    Urbane Konfliktprävention. Im Kontext von Urbanem Design und Stadtplanung.
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Sicherheit im Wohnumfeld stärken
Jahrestagung und Jubiläumsfeier „10 Jahre Sicherheitspartnerschaft im Städtebau in Niedersachsen“ am 06.07.2015

Die „Sicherheitspartnerschaft im Städtebau in Niedersachsen“ (SiPa) hat in diesem Jahr ihr 10-jähriges Bestehen gefeiert. Anlässlich der Jahrestagung am 6. Juli 2015 in der Investitions- und Förderbank Niedersachsen (NBank) kamen Partner der SiPa, Mitglieder der kommunalen Spitzenverbände und Gäste aus Politik und Wirtschaft zusammen, um die erfolgreiche Zusammenarbeit zu reflektieren.

 

Die Bedeutung der SiPa wurde von Heiner Pott, Verbandsdirektor des Verbandes der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft in Niedersachsen und Bremen e.V. (vdw) sowie von Uwe Kolmey, Präsident des Landeskriminalamtes Niedersachsen, in ihren Statements unterstrichen.

 
Uwe Kolmey, Präsident des Landeskriminalamts Niedersachsen)
Uwe Kolmey, Präsident des Landeskriminalamts Niedersachsen)
Seit dem 01.01.2015 liegt die Federführung für die Sipa beim Landespräventionsrat Niedersachsen im Niedersächsischen Justizministerium. Zuvor war sie im Niedersächsischen Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung angesiedelt. Es handelt sich bei der SiPa um einen Zusammenschluss von 20 Partnern aus dem staatlichen und nichtstaatlichen Bereich, die sich zum Ziel gesetzt haben, Sicherheit im Wohnumfeld sowie im öffentlichen Raum zu schaffen bzw. zu stärken, um Kriminalität zu mindern und das Sicherheitsgefühl der Bürgerinnen und Bürger zu verbessern. Die Entwicklung der Sicherheitspartnerschaft hat Prof. Dr. Herbert Schubert (FH Köln), der langjähriger wissenschaftlicher Berater der SiPa ist, in seinem Vortrag nachvollzogen und Highlights der Zusammenarbeit gewürdigt.
Prof. Dr. Herbert Schubert, Fachhochschule Köln)
Prof. Dr. Herbert Schubert, Fachhochschule Köln)

Sicherheitsaspekte sollten bereits bei der Neuplanung und Neugestaltung von öffentlichen Anlagen und Wohngebieten berücksichtigt werden, z.B. die Kombination der Funktionen Wohnen, Arbeiten, Verkehr, Versorgung und Freizeit.

Aber auch bestehende Strukturen können im Sinne der SiPa sicher gestaltet werden, z.B. durch Förderung der Nachbarschaft. Gerade in den Städten weisen Wohngebiete durch Zuwanderung und hohe regionale Mobilität eine große Vielfalt verschiedener Bevölkerungsgruppen auf. Hier wären das Sozialmanagement der Wohnungsunternehmen und die sozialen Dienstleistungen der Kommunen so auszurichten, dass aus dem oft verunsichernden Nebeneinander fremder Menschen vertrauensvolle Nachbarschaften werden können.

Antje Niewisch-Lennartz, Niedersächsische Justizministerin)
Antje Niewisch-Lennartz, Niedersächsische Justizministerin)

„Doch wieviel Nachbarschaft verträgt und toleriert der Mensch in dicht bewohnten städtischen Wohnquartieren? Und wie weit reicht die nachbarschaftliche Solidarität, wenn die neuen Nachbarn Flüchtlinge sind?“ fragte die Niedersächsische Justizministerin Antje Niewisch-Lennartz in ihrer Begrüßungsrede. Bei der Bewältigung der großen Aufgabe, Flüchtlinge aufzunehmen und zu integrieren, komme der kommunalen Ebene und ganz unmittelbar dem jeweiligen Quartier eine entscheidende Rolle zu. Neben der vielbeschworenen Willkommenskultur komme dem Wohnumfeld eine besondere Bedeutung zu, denn es solle Menschen unterstützen, sich in der neuen Umgebung einzuleben und Verlust sowie Fluchterfahrungen zu verarbeiten.

Ulrich Mädge, Oberbürgermeister der Hansestadt Lüneburg)
Ulrich Mädge, Oberbürgermeister der Hansestadt Lüneburg)

Dr. Stefan Luft von der Universität Bremen und Ulrich Mädge, Oberbürgermeister der Hansestadt Lüneburg und Präsident des Niedersächsischen Städtetages, beleuchteten in ihren Fachvorträgen aus ihrer jeweiligen fachlichen Sicht inhaltliche und kommunale Aspekte des Themas.

Hier finden Sie weitere Informationen zur Veranstaltung

Arbeitstagung 2011 in Delmenhorst

Im Jahr 2011 wurde die Situation der städtebaulichen Kriminalprävention in den niedersächsischen Städten und Landkreisen erkundet. Dazu fand eine Umfrage an Standorten im Land Niedersachsen statt, wo bereits Ansätze der städtebaulichen Kriminalprävention praktiziert werden. Die bestehenden Kooperationen zwischen Polizei, Stadtplanung und kommunalen Präventionsgremien wurden nach ihrem Informations-, Unterstützungs- oder Beratungsbedarf zur städtebaulichen Kriminalprävention befragt.
Wegen des großen Bedarfs und starken Interesses, Beispiele so genannter guter Praxis und Möglichkeiten der Übertragung in die eigene Arbeit kennen zu lernen, wurde am 8. November 2011 in Delmenhorst die Arbeitstagung "KOMMUNALE SICHERHEITSPARTNERSCHAFTEN IM STÄDTEBAU IN NIEDERSACHSEN - PRAXISERFAHRUNGEN UND ENTWICKLUNGSPERSPEKTIVEN" durchgeführt. Neben interessierten Präventionsräten, kriminalpräventiven Fachkräften der Polizei und Stadtplanerinnen bzw. Stadtplanern waren Fachkräfte der Verbände der Wohnungswirtschaft (BFW, vdw, VWE), der niedersächsischen Architektenkammer, der LAG soziale Brennpunkte und der Berufsverbände von Planerinnen bzw. Planern (SRL, bdla) eingeladen. Das Programm der Tagung bot Gelegenheiten zur Vorstellung kommunaler Praxisbeispiele und zum gegenseitigen Erfahrungsaustausch.

Im Folgenden finden Sie:

  • den Kurzbericht über die Ergebnisse der Umfrage im Sommer 2011
  • den Kurzbericht über die Ergebnisse der Arbeitstagung im Herbst 2011 und
  • die Folien der Vorträge während der Arbeitstagung

Hier finden Sie die Fachvorträge

Kurzberichte


Prof. Dr. Herbert Schubert und Frau Dipl.-Ing. Johanna Niescken
Kurzbericht zur Befragung 2011
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Prof. Dr. Herbert Schubert und Frau Dipl.-Ing. Johanna Niescken
Kurzbericht zur Arbeitstagung 2011 in Delmenhorst
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Vorträge


Herr Uwe Fröbel und Herr Clemens Heuermann
Sicherheit in Norden - Vortrag zur Arbeit des Präventionsrates Norden zur Verbesserung der Sicherheit und des Sicherheitsgefühls der Norder Bürgerinnen und Bürger
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Herr Christian Teigeler und Herr Marco Mehlin
Aspekte der Kriminalprävention an den Beispielen Wolfsburger Innenstadt und WOB-Westhagen
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Herr Jürgen Stief
Zwischenbericht "Sichere Innenstadt"
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Herr Ulrich Ihm
Städtebauliche Untersuchung Bahnhofsumfeld
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Herr Wolfgang Schröter
Städtebau und Kriminalprävention
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Jubiläumsveranstaltung 2011

Die Sicherheitspartnerschaft im Städtebau in Niedersachsen lud am
22. Februar 2011 im Rahmen ihres 5-jährigen Bestehens zu einer öffentlichen Tagung ein.

Erstmalig wurde das Zertifikat „Niedersächsisches Qualitätssiegel für sicheres Wohnen“ an Bewerber aus der Wohnungswirtschaft und an private Hauseigentümer sowie Eigentümergemeinschaften verliehen. Beispiele von besonders hoher Qualität wurden während der Veranstaltung präsentiert.

Hier finden Sie weitere Informationen zur Veranstaltung

Tagungsunterlagen

Ablaufplan als PDF
Programm der Jubiläumsveranstaltung am 22.02.2011

Handout als PDF
Ausgezeichnete Wohnsiedlungen mit dem
Niedersächsischen Qualitätssiegel für sicheres Wohnen 2011

 

Vorträge

Herr Dolf Becx
Die sichere Nachbarschaft von Morgen -
Zukunftsvisionen von Lebensqualität unter europäischer Perspektive

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Frau Kerstin Simonsen
Nachhaltige Entwicklung von Quartieren -
das Zertifikat „Lebensqualität in Siedlungen”

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Herr Dirk Behrmann
Frau Dr. Anke Schröder

Kriminalprävention im Städtebau
EU-Projekt Planning urban Security

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Frau Ulrike Fritsche
Rückblick auf 5 Jahre Sicherheitspartnerschaft im Städtebau in Niedersachsen
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Prof. Dr. Herbert Schubert
Wie geht es weiter?
Sicherheitspartnerschaft im Städtebau in Niedersachsen - Perspektiven

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Presse Info

Pressinfo - PDF Download

 

 

Europäischer Präventionspreis 2010

Logo EUCPN

Sicherheitspartnerschaft im Städtebau in Niedersachsen und niedersächsisches Qualitätssiegel für sicheres Wohnen als deutscher Wettbewerbsbeitrag nominiert

Die Sicherheitspartnerschaft im Städtebau in Niedersachsen und das niedersächsische Qualitätssiegel für sicheres Wohnen haben einen guten Erfolg erzielt. Sie waren der deutsche Wettbewerbsbeitrag für den European Crime Prevention Award 2010, den Europäischen Präventionspreis 2010, der in Brüssel auf der Best Practice Conference des Europäischen Netzwerks für Kriminalprävention am 01./02. Dezember 2010 vergeben wurde.

Die Sicherheitspartnerschaft im Städtebau in Niedersachsen und das niedersächsische Qualitätssiegel für sicheres Wohnen konnten in Brüssel präsentiert werden und haben so international Beachtung und Anerkennung erfahren.



 

9. Wohnungspolitischer Kongress 2010

Broschüre: 9. Wohnungspolitischer Kongress 2010

Wohnen attraktiv: Vom Standort zum Lebensort. Unter diesem Motto luden das Niedersächsische Ministerium für Soziales, Frauen, Familie, Gesundheit und Integration, die NBank und der Verband der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft in Niedersachsen und Bremen am 2. Dezember 2010 zum 9. Wohnungspolitischen Kongress ein. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Fachforums I beschäftigten sich mit Beiträgen zum Thema „Sicheres Wohnen - sichere Stadt“.